Stempelstelle 164 / Stiefmutter

Die Wegkreuzung „Stiefmutter“ liegt oberhalb der Hundertmorgenwiese im Elsbachtal bei Zorge.

Die Har­zer Berg­wie­sen zeich­nen sich durch eine ein­ma­li­ge Pflan­zen­ar­ten­viel­falt aus und gel­ten als bota­ni­sche Kost­bar­kei­ten. Sie sind durch eine uralte Bewirt­schaf­tungs­wei­se ent­stan­den, indem sie als wert­vol­les Fut­ter für den Win­ter immer ab dem 24. Juni (Johan­ni) gemäht und zu Heu getrock­net wur­den. Mit der Auf­ga­be der Land­wirt­schaft in den klei­nen Harz­or­ten ver­schwan­den auch die Bergwiesen.

Die Erhal­tung die­ser durch die EU geschütz­ten Berg­wie­sen hat sich die Lan­des­forst­ver­wal­tung Nie­der­sach­sen zur Auf­ga­be gemacht. Sie erhält die vor­han­de­nen Berg­wie­sen durch fach­ge­rech­te Pfle­ge und Nut­zung und rekul­ti­viert ehe­ma­li­ge Berg­wie­sen durch Ent­nah­me von Bäu­men und anschlie­ßen­de Pfle­ge. So wur­den z.B. auf der Hun­dert­mor­gen­wie­se im Jahr 2005 über 2.000 Bäu­me gefällt und die Wie­sen­flä­che um 25 ha vergrößert.

Vom Park­platz am Kur­haus in Zor­ge führt der beschil­der­te  Berg­wie­sen­weg über die Wen­de­lei­che HWN 165 zur Stief­mut­ter. Von dort aus kann man auch gut die Stem­pel­stel­le „Roter Schuss“ HWN 90 in die Tour einbinden.

Silhouette von Bäumen und Hügeln bei Nacht
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